IBIZA – meine persönlichen Highlights

Ibiza_Cala_Jondal

Es war sehr still auf dem Blog in der letzten Zeit, denn: wir waren im Familyurlaub. Und ich mehr oder weniger offline. 2,5 Wochen Ibiza, es war ein Traum.

Ja, Ibiza geht auch mit Kindern. Man sollte zwar nicht unbedingt in der Hauptsaison fahren (Juli/August), und das Feiern funktioniert natürlich auch nicht so wirklich, wenn um 7Uhr morgens die Kinder auf einem rumtanzen, aber Mai/Juni oder September/Oktober sind super Monate, um eine entspannt coole Zeit auf der schönsten Insel zu verbringen. Wir fahren seit 10 Jahren jedes Jahr mehrmals nach Ibiza und haben dort letztes Jahr 2 Monate Elternzeit verbracht. Die Insel ist sehr kinderfreundlich – man denkt es zwar nicht unbedingt, ist aber so. In jedem Restaurant gibt es Hochstühle, alle spaßen mit den Kindern herum, es gibt Kinderessen usw usw. Hier kommen meine persönlichen Ibiza-Tipps, die sich eigentlich zum Glück nicht verändert haben, seitdem die O´s mit nach Ibiza fahren:

Restaurants/Beachclubs für Tagsüber:
El Chiringuito und The Beachhouse (neu), Es Cavallet. Für mich die schönsten, coolsten und angesagtesten Beachclubs auf Ibiza. Bestes Essen, allerdings pricy (wie alles mittlerweile auf Ibiza). Hier gibt es kostenlose Kinderbetreuung für Kinder ab ca. 2 Jahren (Kinder sollten sprechen und laufen können). Als wir da waren, haben sie sogar auch die O´s genommen, da es sonst keine anderen Kinder zu betreuen gab, einfach nachfragen :-).
– Nebenan: La Escollera. Hat den Betreiber gewechselt und ist auch wieder sehr gut. Super Paella, irre kinderfreundliches Personal.
Experimental Beach (ehemaliges Cap des Falco) Salinas -> Gut für Drink/Sundowner
Blue Marlin ist noch immer DER VIP-Party-Beachclub auf Ibiza.  Sonntags ist „Blue Marlin Tag“, mit richtiger Dayparty. Für uns persönlich mittlerweile zu voll und zu abgedreht, mit Kindern überhaupt nicht zu empfehlen, aber es lohnt sich für 1-2 Drinks so gegen 18Uhr die crazy Partymeute anzugucken.
CottonBeach Club Cala Tarida. Gibt es erst seit zwei Saisons, man sitzt wunderschön oberhalb der Bucht Cala Tarida, gutes Essen, leider haben sie die Preise seit der Eröffnung quasi verdoppelt (!!!), was ich sehr unsympathisch finde. Trotzdem ist es wirklich schön dort. Scheint gut zu laufen, es gibt mittlerweile auch einen Ableger in Ibiza Stadt (Cotton Lounge) und es wird demnächst ein Cotton Hotel eröffnet.
Amante Beach. Traumhaft kleiner Beachclub mit super Restaurant, auch für Abends. Mit Kindern nicht zu empfehlen, da es an der Küste ist und keinen Strand hat, dementsprechend kann man nicht gut ins Meer gehen (nur Steinstrand). Aber wenn man mal einen Babysitter nimmt sofort hin da.
Jockey Club Salinas. Ein Urgestein auf Ibiza. Immer gleich, immer gut. Der Strand ist allerdings vor allem in der Hochsaison ziemlich überfüllt und voll von fliegenden Händlern und Partypromotern. Parken kostet 6€ (!).
– Lieblings-Strand-Füße-im-Sand-Fischrestaurant: Ses Boques in Es Cubells
Es Boldado (Fischrestaurant mit schönem Ausblick auf Es Vedra)
Portas de Cielo bei Santa Agnes; einfaches Restaurant, atemberaubender Blick, da es hochoben auf einem Felsen liegt. Schöne Anfahrt durch den ursprünglichen Teil der Insel, wo noch kein Tourismus eingekehrt ist, alleine wegen der Anfahrt lohnt es sich schon. Achtung: Nicht gut ausgeschildert, leicht zu verfehlen.
Can Berri in Santa Agusti. Nettes Tapas-Lokal im winzigen charmanten Dorf San Agusti. Nebenan gibt es auch noch für Abends das richtige Restaurant, was auch sehr gut sein soll (kennen wir noch nicht). Kaum Touris, viele Einheimische, netter Garten mit Zitronenbäumen.
– Geheimtipp: Kleines Fischrestaurant ohne Speisekarte bei Talamanca (hat glaub ich keinen Namen!). Es gibt Fisch, der gefangen wurde mit Beilagen. Wegbeschreibung: Zum Restaurant Sa Punta fahren, daran vorbeigehen vor zur Küste, dort ist  eine kleine „Bretterbude“. Einfach, aber mega hippie und man sitzt mit Blick auf Ibiza Stadt.
 
Strand-Tipps:
Aqua Blanca. Unser Lieblings-Strand, gut mit Kindern. Immer GANZ RECHTS hingehen, nicht da wo das Restaurant ist. Dort ist ein cooler Hippie-Chiringuito. Achtung: Sonne ist dort früh weg. Auf dem Rückweg unbedingt kurzen Stop in der Bar Anita machen (San Carlos). Authentische Hippe-Kneipe mit Tapas. Preise noch wie damals zu Hippie-Zeiten. Einige Insel-Bewohner haben hier tatsächlich noch ihre Briefkästen (sie sind nicht nur Deko, sondern werden noch genutzt!).
Strand Cala Bassa. Beachclub dort ist schlecht und teuer, aber Strand und Wasser sind super für Kinder. Einfach ein Picknick mitnehmen.
– Strand Es Figueral. Schön für Kinder, wer was essen will nettes Strandrestaurant vom Hippiemarkt Las Dalias.
Cala Comte. Schöner Strand, Sundowner im Sunset Ashram (schönster Sonnenuntergang).
Cala Gracioneta. Nie überfüllt, viel Platz, Felsen spenden Schatten.
Cala Nova. An manchen Tagen ist hier das Wasser so schön wie auf Formentera. Ganz links ist ein netter kleiner Kiosk, wo es fangfrischen Fisch gibt (ganz einfach mit Plastikstühlen im Sand, aber supergut).
 
Restaurants/Bars Abends:
Balafia Fleischrestaurant, bei San Lorenz. Ibizenkisches Restaurant mit Holztischen im Garten. Kein Geheimtipp mehr, immer ausgebucht. Trotzdem authentisch und tolles Essen vom Holzkohlegrill.
Cas Pages Fleischrestaurant bei Santa Eularia; das BESTE Solomillo der Insel mit Gemüse vom Grill. Ab 22Uhr sind dort quasi nur noch Spanier (vorher viele Deutsche). Man kann keine Reservierung machen, einfach hinfahren. Sehr angenehm, da man mittlerweile auf Ibiza alles gefühlt Monate im Voraus reservieren muss.
La Paloma. Süßes Hippie-Restaurant im Landesinneren in San Lorenz. Unbedingt sagen, das man Tisch im Garten haben will, auf der Terasse haben die immer so helles Licht (was ich ja hasse). Healthy Food, mediterran, italienisch angehaucht und einfach nur gut.
– Very Special und very teuer: Lio´s. Cabaret-Restaurant vom Pacha. Es gibt kein Gericht unter 50€, dafür aber inklusive top Cabaret-Burlesque-Show. Einzigartig. Meine Empfehlung: Nur für Drinks hingehen, wenn man nicht zu spät geht kostet es auch meistens keinen Eintritt (irgendwann verlangen sie Eintritt). Monate im Voraus ausgebucht.
– Zwei Urgesteine der Insel und immer irgendwie cool/ibizastyle-mäßig: Restaurants Bambuddha Grove & Restaurant KM5.
– Restaurant Sa Carboneria in Santa Eularia. Man sitzt sehr nett in kleinem Innenhof.
Ausgehen: Feiertechnisch bietet die Insel natürlich ALLES. Hier kann ich aber keine Tipps geben, trotz 10 Jahren Ibiza war ich bisher nur ab und an im Pacha und noch nie im Amnesia, Space und Co. Feiern geht aber auf jeden Fall 24Stunden am Tag für den, der es braucht :-).
 
Tipps in IBIZA-Stadt:
– Ganz oben in der Altstadt: S’Escalinata. Mini-Bar mit Sitzkissen (keine richtigen Stühle), wo man gemütlich Drinks nehmen kann. Nicht zum Essen, es gibt nur kleine Snacks. Mit Kinderwagen ist die Altstadt nur bedingt geeignet, da Kopfsteinpflaster und viele Treppchen. Aber es geht.
– Gute Restaurants: La Oliva (nicht zu verwechseln mit El Olivo) und La Toretta in der Altstadt.
 
SONSTIGE Tipps:
– Wenn die Mami (oder der Papi) mal eine Auszeit braucht: Gönnt Euch einen Spa-Day im Fincahotel Atzaro. Wenn man eine Massage bucht, kann man den Spa nutzen. Alternativ auch richtig cool: Nehmt an einer Yoga- oder Pilatesstunde teil (Stundenplan siehe Homepage) und nutzt danach den Spa.
– Morning Yoga Session im Amante Beach. Yoga vor traumhafter Kulisse, gesundes Frühstück inklusive. Entschleunigung pur.
– Wer doch mal ein bisschen feiern will ohne sich die Nächte um die Ohren zu schlagen: Dayparty im Destino Hotel. Guckt auf der Homepage wann dort ein Event stattfindet, zB jeden Donnerstag in der Hochsaison legt dort Solomun auf.
– Achtung: Die Preise für Liegen und Sonnenschirme an den Stränden sind teilweise utopisch. 15€ pro Liege und 10€ für einen Sonnenschirm sind leider mittlerweile Standard an den In-Stränden. Fragt vorher nach, was es kostet und überlegt euch, ob es sich wirklich lohnt. Mit Kindern liegt man ja eher selten mal gemütlich auf der Liege in der Sonne :-).
– Grundsätzlich gilt: Auf Ibiza läuft leider nichts mehr ohne Reservierung. Alles unbedingt vorab reservieren.
– Achtung zu Stoßzeiten auf den Strassen. Leider ist die Insel zu klein für den so stark zunehmenden Tourismus und zu gewissen Zeiten bilden sich lange Staus (am frühen Abend vom Strand nach Hause zB). Wer nicht mit schreienden Kindern im Stau stehen will sollte das etwas beachten.
– Letztes und mit schwierigstes Thema auf Ibiza: Babysitter. Teuer (Stundenlohn >20€ + Anfahrtskosten sind Standard) und wir haben uns Anfangs 3 Damen angeschaut, die wir nie im Leben auf unsere Kinder losgelassen hätten (Saisonarbeiterinnen, die gefühlt Nachts in einem Club arbeiten und tagsüber Kinder schaukeln sollen). Wir wollten unbedingt eine feste Person, die auf Ibiza lebt, damit wir nicht jedes Jahr die Babysitterin wechseln müssen und sicher sein können, dass sie auch in der Off-Season auf der Insel ist. Wenn irgendwie möglich holt euch eine Empfehlung. Wir haben mittlerweile eine ganz tolle Babysitterin gefunden was nicht einfach war und sind darüber sehr glücklich. Wer den Kontakt braucht kann mich gerne anschreiben. Ansonsten gibt es gute Babysitter-Agenturen, die allerdings wie gesagt ziemlich teuer sind. Nummer 1 auf der Insel ist die Agentur Kids in Ibiza. Was uns auch empfohlen wurde ist Petit Amsterdam. 
So, das war, dies sind meine persönlichen Highlights auf der Magic Island. Viel Spaß beim Ausprobieren, ich könnte gleich schon wieder rüberfliegen (machen wir zum Glück auch im Juli – und zwar für ein Wochenende ohne Kinder, VORFREUDE)!!!

 

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